Hier können Sie den aktuellen Halbjahresgruß vom 30. Juni 2010 und den Brief an die Mitglieder des Rates der Stadt Köln herunterladen:

Halbjahresgruß

Brief an die Mitglieder des Rates der Stadt Köln

                                          


Die Ratssitzung am 17. Juni nahmen wir zum
Anlaß für einen Besuch vor dem Rathaus und die Forderung

  • Keine Kürzung der Zuschüsse für die LOBBY FÜR MÄDCHEN!
  • Kein Abbau von fundierter Mädchenarbeit!

Wir überreichten den Mitgliedern des Rates selbst gekochte süße Erdbeermarmelade. Wir wären reichlich sauer, wenn der Rat mit falschen politischen Entscheidungen das Hilfeangebot für Mädchen in Köln gefährden würde!

Den folgenden Brief überreichten wir, zusammen mit der Erdbeermarmelade den Ratsmitgliedern:

Es geht nicht ans Eingemachte, es geht an die Substanz!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder des Rates,

wir konnten in den vergangenen Jahren nichts einmachen, sprich zurücklegen, da die öffentliche Hand uns denkbar knapp alimentiert!

Seit 1998 kümmern wir uns in Köln und Umgebung um Mädchen und junge Frauen, die Opfer sexualisierter oder anderer Gewalt sind, die massive Konflikte in der Familie oder mit Gleichaltrigen haben, die an Ess-Störungen leiden, die in Ihrer Familie oder in Ihrem Umfeld nicht geschützt, unterstützt und geachtet werden.

Nicht nur die Mädchen schätzen und nutzen unser Hilfeangebot, auch Schulen, die Stadt selbst, Kliniken und andere Institutionen versichern sich unserer Unterstützung und nehmen unsere Kompetenzen in Anspruch.

Wir sammeln rund ums Jahr Spenden, Spenden, Spenden, um so viel Hilfe wie möglich für Mädchen in Krisen und Konflikten anbieten zu können!
Wir sind notgedrungen ganz fit im "kötten" geworden, deshalb schaffen wir es immer wieder fast die Hälfte unseres Hilfeangebotes aus Spenden etc. zu finanzieren!
Unser Hilfeangebot allein aus öffentlichen Mitteln wäre reichlich unterernährt, deshalb füttern wir ja so tüchtig zu.

Ihre Entscheidung den Zuschuss für unsere Arbeit zu kürzen, hätte zur Folge dass Hilfe für Mädchen in Köln abgebaut wird, obwohl sie auch heute noch nicht dem Bedarf entspricht!

Wir fänden es nicht nachvollziehbar, wenn Sie einen Träger, der mit soviel Eigenleistung ein dringend benötigtes Hilfeangebot vorhält, durch Kürzung des Zuschuss bedrohlich schwächen!

Wir engagieren uns mit Kompetenz und Leidenschaft in Köln und möchten dies auch weiter tun! Voraussetzung dafür ist:

  • Keine Kürzung der Zuschüsse für die LOBBY FÜR MÄDCHEN!

  • Kein Abbau von fundierter Mädchenarbeit!

Die Stadt kann mit einer Kürzung unseres Zuschuss nicht wirklich etwas gewinnen, aber Kölner Mädchen können dadurch viel verlieren!

Unsere Arbeit ist eine gute und absolut notwendige Investition in die Zukunft! Übernehmen Sie Verantwortung dafür, dass wir diese weiter leisten können - für Mädchen und junge Frauen in Köln und damit für die Stadt Köln selbst!

      LOBBY FÜR MÄDCHEN e.V. Fridolinstr. 14  50823 Köln  Fon 0221/43 35 56 51   
                                     www.lobby-fuer-maedchen.de  


Hier einige Bilder von unserer Aktion, die Mitarbeiterinnen der LOBBY FÜR MÄDCHEN im Gespräch mit Mitgliedern des Rates und der Beigeordneten Dr. Agnes Klein zeigen:


Frau Iris Wittkowski, Unterstützerin, und die Mitarbeiterinnen Nora Buchmüller,
Sabine Osbelt, Frauke Mahr, Beatrice Braunisch (nicht im Bild, aber denkbar engagiert dabei: Steffie Gilles und Laura Heider)




Christtraut Kirchmeyer, Katja Hoyer, Sylvia Laufenberg, Jugendpolitische Sprecherin, alle FDP-Fraktion




Marion Lüttig, Frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen




Gabriele Schlitt, Kirsten Reinhardt, Fraktionsvorsitzende Barbara Moritz,
alle Bündnis 90/Die Grünen




Kirsten Reinhardt, Bündnis 90/Die Grünen
Gisela Stahlhofen, DIE LINKE,




Beigeordnete Dr. Agnes Klein, Dezernat IV Bildung, Jugend und Sport